Immer wieder werde ich gefragt warum ich Hunde aus dem süden habe?! Warum nicht aus einem Deutschen Tierheim, die sind doch voll?!
Ich möchte hier mal einige Beispiele aufzeigen , die verdeutlichen was im Ausland mit den hunden gemacht wird.
1. Spanien-Galgos Jagd oder Hasencoursing ist legal in Spanien und findet meistens in ländlichen Gegenden, vor allem in den Regionen von Castillien und Leon, Castilla de la Mancha, Madrid Extremadura und Andalusien, vom 1. Oktober bis 30. Januar jedes Jahr statt. Während der Saison werden die Greys oder Galgos mindestens 2 Mal pro Woche eingesetzt wo sie 2 Meilen auf offenem Felde rennen.
Am Ende einer Saison entledigen sich die Jäger normalerweise ihrer Hunde, da sie keine Verpflichtung oder Kosten auf sich nehmen wollen bis zur nächsten Saison. Das Aufhängen dieser Hunde ist eine Jahrhundert alte Tradition und eine äusserst populäre Methode, sich dieser Hunde zu entledigen.
Methode vom Töten
Die Galgos werden normalerweise mit einem Strick an einen Ast, oder mit einem Nagel eingeschlagen an den Baum gehängt. Wenn der Galgo gut war in seinen Rennen, wird er hoch gehängt; wenn er als schlecht befunden wurde dann wird der Jäger ihn tiefer hängen, so dass die Hinterläufe den Boden knapp berühren. Das ist ein langsamer Tod und kann einige Stunden dauern; er ist bekannt unter dem Namen "Pianospieler" mit dem wilden scharren, um sich schlagen der Vorderbeine – verglichen mit einem Pianospieler.
Manchmal werden die Galgos einfach mit einem Strick an den Baum befestigt und verlassen, so dass er sich zu Tode hungert; sie werden auch getötet indem sie gesteinigt werden, oder in einen Teich geworfen werden zum ertränken oder in Vertiefungen geworfen und brennendes Holz darüber gelegt.
Die Spanier ermorden pro Jahr allein 20'000 Jagdwindhunde (Podenco Ibicenco) und Rennwindhunde (Galgos und importierte Greyhounds aus Irland) auf bestialische Art.
Dieser Galgo hatte großes Glück! Er wurde von Tierschützern "abgeschnitten", als er an einem Baum hing.
2. Tradition- Bulgarien In bulgarischen Dörfern wird wahrheitswidrig behauptet, dass es sich um einen alten Volksbrauch handelt, wenn ein herrenloser Hund auf die folgende widerliche Weise bestalisch gequält wird: Sein Leib wird mit einem Strick eingeschnürt, und dann wird er hoch durch die Luft geschleudert, bis ihm sich alle Gedärme entleeren und herausfliegen. Er wird dann noch lebend ins Wasser geworfen, wo er qualvoll langsam und unter furchtbaren Schmerzen verendet.
3. Türkei Die Türkei hat 2004 ein Tierschutzgesetzt verabschiedet. Dieses existiert aber nur auf dem Papier. Straßentiere werden gerade in touristischen Gebieten nicht geduldet und die Türkei versucht mit allen Mitteln dem Problem "Streuner" beizukommen. Bei ca. 7 Millionen Streunern oft mit roher Gewalt und Grausamkeit. Die Tiere werden als Müll angesehen und entsprechend wird verfahren. Das Engagement der Tierschützer wird mit Füssen getreten: markierte, geimpfte und kastrierte Tiere, die wieder freigelassen wurden, werden systematisch getötet, auf behördliche Anordnung vergiftet, zusammengetrieben, entsorgt. Damit wird das Problem nur verschlimmert, denn das kastrieren und wieder entlassen in feste Rudelstrukturen ist das einzige nachgewiesene Mittel, welches das Problem auch längerfristig unter Kontrolle bringen kann.
Freilaufende Hunde werden immer wieder Opfer von Misshandlungen, Vergiftungen, Vergewaltigungen, etc. Was dort den Tieren angetan wird, übersteigt die menschliche Vorstellungskraft. Tierheime werden einfach verschlossen und die darin lebenden Tiere sich selbst überlassen. Tierschützern und Helfern wird der Zutritt verwehrt. Die Hunde verhungern, verdursten und fressen sich gegenseitig auf. Glück haben die Hunde, die sofort sterben, die anderen verenden unter grauenhaften Qualen.
Mitte März erschien in der türkischen Zeitung "HÜRRIYET" ein erschütternder Artikel: "Hunderte von Hunden in der Mülldeponie Mamak tot aufgefunden" Die Bilder waren grauenvoll. Ermordete Straßenhunde, vergewaltigt bis die Organe platzten, erschossen, lebendig in Säcke gesteckt, Bauch aufggeschlitzt, die Hunde frassen einander lebendig auf, gefesselt und bestialisch gequält, bis sie vom Tod erlöst wurden. Die meisten dieser Tiere waren kastrierte und markierte Straßenhunde, es waren mehrere Hundert, einige wenige traumatisierte Hunde konnten die Tierschützer lebend vorfinden und mitnehmen. Doch damit ist es nicht beendet, es passiert weiterhin und tagtäglich in Mamak, und nicht nur in Mamak, sondern überall in der Türkei.
4. Endstation Tötungsstation Auf Lanzarote gibt es, wie überall in Spanien, so genannte Hundeauffangstationen, die die entsprechenden Gemeinden unterhalten, um dem spanischen Gesetz, dass kein Hund frei ohne Leine herum laufen darf, nachzukommen. Dort gibt es angestellte Hundefänger, die regelmäßig durch die Straßen ihres Gebietes fahren und jeden freilaufenden Hund, ob mit Halsband oder ohne...
...ob mit oder ohne Eigentümer, ja selbst wenn er nur mal eben zum Nachbargrundstück läuft, einfangen. Streng nach Gesetz werden diese Tiere 21 Tage "aufbewahrt". Dies geschieht vielerorts noch in umgebauten Ställen, in dunklen, kleinen Räumen, in denen sich nichts befindet als blanker Beton allerhöchstens und auch nicht immer ein kleiner Wassernapf.Die Hunde werden dort zusammen gesetzt ohne Rücksicht darauf, ob sich sich verstehen oder nicht. In manchen Gemeinden gibt es inzwischen auch Zwingeranlagen für diesen Zweck, die aber auch kahl und nüchtern gehalten sind und wo oft ebenso viel zu viele Hunde in einem Zwinger zusammen gepfercht werden.
Nach 21 Tagen müssen die Hunde sterben... In dieser Zeit haben die Eigentümer die Gelegenheit vorbeizukommen und ihren Hund gegen Zahlung einer Strafe und unter Vorlage eines gültigen Impfpasses wieder auszulösen. Dies geschieht in den seltensten Fällen. Für die meisten verstreicht die Zeit, ohne dass eine Rettung in Sicht wäre. Nachdem die vorgeschriebenen 21 Tage um sind, werden die Tiere getötet.
Die Tiere durchleben während diesen drei Wochen ihrer gnadenlosen Gefangenschaft schwerste seelische und auch körperliche Strapazen. Viele magern total ab, da sie aus Kummer und Angst nichts fressen. Viele werden krank, manche kommen sogar bei Beißereien, die bei solch einer Haltung unvermeidlich sind, ums Leben. Die Hunde erleben fast täglich mit, wie andere Tiere, deren Zeit bereits abgelaufen ist, an der Drahtschlinge aus den Boxen gezerrt werden und im Hof dann ohne Herz und Verstand meist per Giftspritze - mancherorts auch auf noch viel grausamere Art und Weise - getötet werden.
Durch die Präsenz von Tierschützern vollzieht in den meisten größeren Gemeinden zwar inzwischen ein Amtstierarzt die Tötung, aber die Vorgehensweise ist nicht mit einer Euthanasie in einer Tierarztpraxis zu vergleichen. Die Tiere werden kalt und rücksichtslos behandelt. Sie spüren das Unheil, riechen den Tod, schreien und wehren sich. Panik bricht aus. Keiner spricht sanft mit ihnen, beruhigt sie - sie werden wie eine Sache behandelt, die man schnell zu erledigen hat.
Die meisten Tiere sterben per Giftspritze... Die Giftdosis wird oft nicht exakt auf das jeweilige Tier abgestimmt, der Todeskampf ist manchmal lange und grausam und all die anderen Hunde bekommen dies mit. Wenn sie es nicht sehen können, da ihre Box keine Gittertür hat, dann hören und riechen sie es und sie spüren die Panik und den Schmerz ihrer Leidensgenossen.
Unschuldige liebenswerte Geschöpfe... zum Tode verurteilt, da sie von ihren geliebten Herrchen und Frauchen im Stich gelassen wurden, für die sie selbst jederzeit durchs Feuer gegangen wären...
Erkläre mir irgendeiner, der diese Gesetze gemacht hat, bitte den Sinn !
Mit welcher Rechtfertigung werden in Spanien täglich hunderte von Hunden abgespritzt... !?
Dies sind nur einige beispiele, wie grausam im Süden mit den tieren umgegangen wird!